Es ist Frühling im Park und die fleissige Gärtnerin hat es endlich geschafft, auch das restliche Gras des Kreisbeetes abzusoden. Netterweise leisten ihr Nachbars Kühe etwas Gesellschaft.

Die Mitte des Kreises markieren nun zwei eingegrabene alte, verwitterte Zaunpfosten, wie sie hier in der Region gerne verwendet werden. Vielleicht verleihen ihnen ein paar Pinselstriche mal irgendwann so etwas wie ein Gesicht.

Leider gab es dank eines ewig hungrigen Rehbockes in 2014 kaum Blüten weder im Park noch im Hausgarten zu bewundern. Dabei lockten den Jungbock nicht nur die zarten Rosenknospen, denn zu seiner Leib- und Magenspeise hat er auch fast alle Stauden erklärt.

Das frustet ungemein und so wundert es nicht, dass die Gärtnerin nicht mehr mit der anfänglichen Begeisterung bei der Sache war. Traum und Wirklichkeit sind eben meist doch weit voneinander entfernt.

Zum Spätsommer hin kam dann aber doch noch ein bisschen Freude auf, denn das Eingangsbeet hatte sich schon ganz schön gemausert.

Auch das vor dem Eingang liegende Beet sieht schon recht passabel aus, auch wenn noch viel freie Bodenfläche zu sehen ist. Das heisst jäten, jäten, jäten, denn bei den vielen Niederschlägen spriessen die Unkräuter mit einer unglaublichen Geschwindigkeit.